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Das Leben auf dem Saturn - Bilder von Eugen J. Winkler

sat 016 - Seitenansicht  -  Vergrößern

Seitenansicht

Gliuba (Sonnenbaum)

Unter den Bäumen zeichnet sich besonders der sogenannte Sonnenbaum, Gliuba genannt, aus. Auf diesem Baum richten sich die Saturnmenschen Ihre natürlichen Wohnungen ein.
Seine Äste breiten sich nach unserer Rechnung und Meßart nicht selten bis zu 1500 Meter weit vom Stamm hinaus. Damit sie aber nicht vermöge ihrer Schwere vom Stamm abbrechen, treiben sie auf ihrer unteren Seite, ähnlich wie der sogenannte Bahahania-Baum auf unserer Erde, senkrechte Stützzweige hinab zum Boden. Solche Stützzweige gehen sogar von den obersten Ästen hinab, so daß ein solcher Baum, wenn er vollkommen ausgewachsen ist, aussieht wie bei uns auf der Erde ein kleiner Basalt-Berg, nur mit dem Unterschied, daß zwischen den senkrecht hinabgehenden Stützzweigen noch immer so viel Raum übrigbleibt, daß man von allen Seiten sehr bequem zum Stamm gelangen kann. Am Stamm und an den Ästen wachsen Dornauswüchse, die dann zum Aufsteigen wie eine Leiter benutzt werden.

sat018-Zweige - vergrößern

An den Zweigen, die an beiden Seite der Äste herauswachsen hängen die Blätter, Blüten und Früchte.

sat019 Blätter - vergrößern
sat020 Blüten - vergrößern
sat021 Frucht - vergrößern
sat017-Ansicht von Oben - vergrößern

Grundgerüst-Ansicht von Oben

Die Blätter sind weich wie Samt, sehen fast aus wie Pfau-Federn und schillern in allen Farben. Sie werden gesammelt und zu Mäntel verarbeitet. Die jungen Blätter sind goldfarben mit leichtem Blaustich.

Die Blüten haben 30 Blätter, an den Samenstilen leuchten zwei Blumen wie Flammen. Die Blätter werden als Heilmittel verwendet.

An einem 6-eckigen Hauptstamm, der in kleine Stile ausläuft hängen die silbergrau-farbenen Fruchtknorren. Stile und Fruchtfleisch werden gegessen, jeder Knorre enthält einen Met-ähnlichen Saft als Getränk.

(Vereinfachter Einblick in einen Baum)